Regelungen für den WVV BFS Spielbetrieb aufgrund der Corona-Krise

BFS - Bezirkswarte

BFS - Warte / Verantwortliche in den Volleyballkreisen

 

I. Information vom 13.03.2020

Der Deutsche Volleyball-Verband (DVV) hat gestern, 12.03.2020, beschlossen, den laufenden Spielbetrieb in den Dritten Ligen sowie Regionalligen aufgrund der aktuellen Entwicklung des Coronavirus (Covid-19) mit sofortiger Wirkung zu beenden. Darunter zählen auch alle Veranstaltungen der Deutschen Volleyball-Jugend (DVJ) und im Seniorenbereich. Für den Spielbetrieb im Hallen-Volleyball unterhalb der Regionalligen sowie im Beach-Volleyball, der im Zuständigkeitsbereich der Landesverbände liegt, wird eine sofortige Beendigung ebenfalls empfohlen. Darauf haben sich das DVV-Präsidium sowie der DVV-Vorstand verständigt.

Der Westdeutsche Volleyballverband folgt dieser Empfehlung, der komplette Spielbetrieb im WVV im Bereich Jugend-, Senioren-, BFS- und Erwachsenenspielbetrieb wird aufgrund des Corona-Virus umgehend ausgesetzt.

Eine entsprechende Mitteilung ist auf der WVV-Homepage (www.volleyball.nrw) zu finden.

Derzeit wird beraten wie mit Auf-, Absteigern bzw. Relegationsteilnehmern umgegangen wird. Weitere Informationen werden zeitnah erfolgen…

 

II. aktuelle Information aus der WVV-Präsidiumssitzung (Telefonkonferenz) vom 31.03.2020

Die Saison 2019/20 wird beendet. Das ist eine alternativlose Entscheidung, die sich aufgrund der Gesamtumstände schon angedeutet hatte und jetzt formell vom WVV - Präsidium einstimmig beschlossen wurde.

Folgende Regelung im Bezug auf Aufstieg, Abstieg und Relegation für den Erwachsenen-Wettkampfspielbetrieb wurde getroffen.

 

1. Es gibt keinen offiziellen Meister der Saison 2019/2020.

2. Die bestehenden Abstiegs- und Aufstiegsregelungen gelten für diejenigen Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs als Aufsteiger bzw. Absteiger eindeutig und sportlich nicht mehr änderbar feststehen.

3. Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs nicht auf einem Aufstiegsplatz sind und rechnerisch noch den 1. Platz bzw. den Aufstiegsplatz hätten erreichen können, erhalten das Angebot, zusätzlich in die höhere Spielklasse aufzusteigen.

Dieses Recht endet beim Drittplatzierten.

4. Mannschaften, die zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs auf einem Abstiegsplatz (einschließlich Relegationsplatz) sind und rechnerisch einen Nichtabstiegsplatz (kein Relegationsplatz) gemäß den festgelegten Regularien erreichen könnten, erhalten das Angebot, für die Saison 2020/2021 in dieser Spielklasse zu bleiben.

5. Die Relegationsspiele am Ende der Saison 2019/2020 finden nicht statt.

6. Die Staffelstärke wird für die Saison 2020/2021 auf höchstens 14 Mannschaften festgelegt – eine Staffel könnte dann gegebenenfalls auch aus mehreren Gruppen bestehen.

7. Wird in der Saison 2020/2021 in einer Staffel die Maximalzahl von 12 bis 14 Mannschaften erreicht, steigen am Ende dieser Saison bis zu 4 Mannschaften direkt aus dieser Staffel ab.

 

III. Regelungen für den BFS-Spielbetrieb aufgrund der Corona-Krise

Der Präsidiumsbeschluss die Saison 2019/20 nach der Aussetzung vom 12.03.2020 mit Wirkung vom 02.04.2020 abzubrechen und formell zu beenden, gilt auch für BFS.

Diese Entscheidung ist aufgrund der augenblicklichen Gesamtlage  folgerichtig und schlussendlich auch alternativlos.

Im Bereich des Erwachsenen-Wettkampfspielbetriebes bestand im Hinblick auf die Auf- und Abstiegsregelungen ein zeitlicher Druck wegen des Online-Meldeverfahren für die nächste Saison 2020/21.

Im BFS Spielbetrieb besteht der Vorteil, dass die Teams nicht über den WVV-Mannschaftsmeldebogen online für die Saison 2020/21 melden, sondern auf regional unterschiedliche aber jeweils bewährte Verfahren zurückgreifen - und diese BFS-Meldeverfahren laufen erst wesentlich später.

Die für den Erwachsenen-Wettkampfspielbetrieb  beschlossene Auf- und Abstiegsregelungen  können vom Bereich BFS übernommen werden, diese Regelungen (ohne die vorgegebenen Meldefristen und Meldewege) gelten insoweit als allgemeine Empfehlung.

Sollten regionale Besonderheiten gegen die allgemeine Regelung sprechen, gilt diese Empfehlung natürlich nicht - und die vor Ort zuständigen Gremien bzw. Personen können eine abweichende Regelung treffen.

Eine solche regionale Besonderheit ist z.B., dass der BFS-Spielbetrieb regulär bis in den Mai hinein gehen sollte und daher aktuell noch 4 oder 5 Spieltage ausstehen.

Die vor Ort in den Volleyballkreisen und Bezirken für den BFS-Spielbetrieb zuständigen Gremien und Personen werden eine sportliche faire und für die jeweils unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten passende Lösung finden. Diese Regelungen werden den Teams zeitnah vor dem jeweiligen Mannschaftsmeldeverfahren bekannt gegeben.

 

IV. Information über die jeweils vor Ort betroffene BFS-Regelung

Die vor Ort in den Volleyballkreisen und Bezirken für den BFS-Spielbetrieb zuständigen Gremien und Personen geben die getroffenen Regelungen zeitnah als INFO an den WVV-Verbands-Wart (per Mail: andreasgrawe@web.de).

Spielrunde der Hobbyliga wegen Coronavirus beendet

Nach Absprache mit unserem Kreisvorsitzenden ist die Spielrunde ab sofort beendet. DVV und WVV haben den kompletten Spielbetrieb eingestellt. Dem sollten wir uns anschließen.

Der augenblickliche Tabellenstand gilt zunächst als Abschlusstabelle. Sobald sich die Situation – wann auch immer – normalisiert hat, können wir neue Überlegungen anstellen.

Reiner Süselbeck

Heimspiel-Krimi gegen den VT Sterkrade am 25.10.2019

Wer zunehmend enttäuscht ist vom spannungsarmen freien Fernsehprogramm, sollte sich vielleicht überlegen statt auf den flachen Bildschirm zu schauen die Spiele der Hobby-Mixed des TB Osterfeld zu besuchen. Ein schwaches Herz oder bedenkliche Blutdruckwerte sollte man allerdings dann doch nicht haben.
Nach dem spannenden und knappen Auswärtssieg gegen Mülheim ging das Heimspiel gegen den VT Sterkrade ebenfalls über 5 Sätze und war tatsächlich ein echter Krimi.

Dabei sah es zu Beginn nach einer klaren Angelegenheit für den TB Osterfeld aus. Die beiden ersten Sätze gingen überraschend souverän mit 25:17 und 25:15 an den Gastgeber. Von Anfang an wurde bärenstark Druck aufgebaut und der VTS hatte trotz grundsätzlicher guter Spielerqualität keine echte Chance ein eigenes stabiles Spiel durchzuziehen.

Für den dritten Satz drehte sich das Spieler-Karussell beim TB Osterfeld. Aufgrund der derzeitigen fleißigen Trainingsbeteiligung sehr vieler Spieler steht das Credo: Wenn möglich sollen so viele wie es geht einen Spieleinsatz bekommen. Dies kann natürlich auch mal den Spielfluss unterbrechen. Dies und weil Sterkrade eine sehr frühe Heimfahrt nicht geplant hatte und mit spürbarem Willen den dritten Satz "holen wollte", ging dieser mit 20:25 verloren.

Im vierten Satz wurde vom TB Osterfeld erneut gewechselt und sich an der Formation der ersten beiden Sätze orientiert. Beide Mannschaften spielten einen tollen, mit Herzblut gespielten vierten Satz, den Sterkrade mit 24:26 aus der Sicht des TB Osterfeld knapp für sich entschied.
Sowohl TB Osterfeld als auch der VTS hatten spektakuläre Punktgewinne, jedoch verstanden es die Sterkrader etwas besser auch unter Druck Bälle noch sehr effizient aufzubauen und zu verwerten und Lücken im System der vorgezogenen "6" beim TB Osterfeld zu finden.
Besonders an diesem Punkt möchte ich die gute Atmosphäre und die Fairness der Mannschaften gegenüber einander, obwohl es eine derart enge Partie war, als ein Highlight des Spiels erwähnen.

Bei einem Stand von 2 zu 2 Sätzen musste also der fünfte Satz die Entscheidung bringen.
Nach ausgeglichenem Beginn legte der TB Osterfeld einen spielerisch beachtlichen Zwischenspurt ein - der 15te Punkt war schon ganz nah, der Vorsprung komfortabel.

Die Rotation drehte dann aber noch einmal auf den stärksten Aufschlagspieler von Sterkrade und mit dem Rücken zur Wand flogen dem TB Osterfeld ein ums andere Mal nun mit hohem Risiko geschlagene Sprungaufschläge um die Ohren. Die daraus resultierende Serie zugunsten des VTS sorgte noch einmal richtig für nervenzerreißende Spannung!

Jedoch konnte der TB Osterfeld schließlich in der Verlängerung mit 16:14 den Satz und das Gesamtspiel nach einem tollen Volleyball-Abend für sich entscheiden.

Startschuss in die erste Saison – Mixed U14

Am vergangenen Samstag, den 15. September 2018, fand der erste Spieltag für die jüngste Mannschaft des TB Osterfeld (TBO) statt. Die U14 Mixed war zu Gast in Krefeld im Stadtteil Uerdingen beim Verberger TV.

Für das erste Spiel stellte der TBO ein junges souveränes Schiedsgericht. In diesem Spiel siegten die Mädchen vom Verberger TV deutlich über dem VT Kempen (25:10, 25:8).

Im zweiten Spiel traf der TBO auf die Mädchen von VT Kempen. Beide Mannschaften kämpften, allerdings führten häufige Angaben- und Absprachefehler zu einer knappen Niederlage für den TBO, jeweils (18:25, 18:25).

Das zweite Spiel gegen den stärkeren und körperlich überlegenen Gegner - Verberger TV – zeigte teilweise lange und komplexe Spielzüge. Die Nervosität zeigte sich bei der Mixed vom TBO erneut bei Fehlern beim Aufschlag. Veränderte Aufstellungen durch Spielerwechsel konnten eine Niederlage nicht verhindern (16:25, 15:25). Dennoch zeigten alle eine hohe Konzentration und Spaß beim Spiel.

Insgesamt war dies ein guter Auftakt in die erste Saison, es wurden viele Punkte geholt und das Team konnte gegen die bereits spielerfahrenen Gegner mithalten. Die häufigen Aufschlagsfehler werden Fokus der nächsten Trainingseinheiten sein. Überzeugen konnte die junge Mannschaft an ihrem ersten Spieltag in jedem Fall mit der stärksten Stimmung sowohl auf dem Feld als auch auf der Bank. Unterstützt wurde das junge Team von zahlreichen mitgereisten Eltern sowie vom Trainerteam Lukas Döltgen und Lisa Franz.

Das nächste Spiel findet in der Heimhalle THR am 30.09.2018 um 14:30 Uhr statt. Zuschauer sind herzlich willkommen, für Verpflegung ist gesorgt.

Ein guter Start in die neue Saison - M U20

Sonntag, den 16. September startete für die männliche U20 des TB Osterfeld die neue Saison in der Oberliga mit einem Doppelspieltag. Der Kader war direkt krankheitsbedingt recht dünn besetzt, und die Spieler mussten sich zunächst zum Teil auf ungewohnte Positionen einstellen. Trotzdem war das Ziel gesteckt: Selbstbewusst auftreten, und den ersten Erfolg einfahren.

Das Auftaktspiel fand gegen die Heimmannschaft Hilden statt. Direkt die ersten Ballwechsel des ersten Satzes ließen erahnen, dass beide Mannschaften auf gleichem Niveau spielten, und die Zuschauer ein spannungsgeladenes Spiel erwarten sollte. Nach einer Aufschlagserie bauten sich die Osterfelder dann aber einen Vorsprung von vier Punkten auf, sodass sich der Gegner gezwungen sah, bei einem Spielstand von 10:6 diesen Lauf mit Hilfe einer Auszeit zu unterbrechen. Leider zeigte dies Wirkung, und man lief bald einem Rückstand von zwei bis drei Punkten hinterher. Trotz später Aufholjagd konnten die zwischenzeitlichen Konzentrationsschwächen und unsicheren Annahmen nicht ausgeglichen werden, so dass der erste Satz mit 22:25 verloren ging.

Im zweiten Satz wollte man direkt wieder auf Augenhöhe starten, was auch zunächst gelang. Schon bald allerdings zog Hilden durch eine Aufschlagserie und viele individuelle vermeidbare Fehler der Osterfelder davon - so lag man 2:6 in Rückstand. Die Osterfelder wollten nun durch sichere Annahmen das Angriffsspiel vielfältiger gestalten, um auf der gegnerischen Seit für Verwirrung zu sorgen, jedoch brachte diese Maßnahme nicht den gewünschten Erfolg. Durch den sich aufbauenden Druck begannen die Hildener beim Spielstand von 8:13 gegen TBO sichtlich nervös zu werden. Osterfeld schaffte es dennoch durch präzise Aufschläge und gute Blocks zu einem Zwischenstand von 19:19 zu kommen. Dann allerdings unterbrachen die Hildener erneut den Lauf der Osterfelder und erkämpften sich einen erneuten Vorsprung von drei Punkten. Schließlich aber kamen die Osterfelder mit viel Körpereinsatz und sehr guter Teamleistung in Führung und konnten diese mit viel Anstrengung ins Ziel retten: So endete der zweite Satz 25:23 für den TBO.

Der dritte Satz – der Tie Break - musste nun die Entscheidung bringen und die Osterfelder wollten direkt an den Erfolg des letzten Satzes anknüpfen. Zunächst konnte eine Führung allerdings nicht aufgebaut werden – dazu gab es zu viele Aufschlagsfehler. Direkt nach dem Seitenwechsel glückte es den Jungs des TBO allerdings, und sie konnten erhöhten Druck auf die Gegner ausüben. Trotzdem drohte das Spiel noch einmal zu kippen, bevor Osterfeld mit viel Einsatz, Konzentration und Teamgeist den ersten Saisonsieg mit einem Endstand von 17:15 im dritten Satz einfahren konnte.

Das zweite Spiel am Tage fand gegen den Erstplatzierten der letzten Saison, den TuS 08 Lintorf, statt.

Schon nach wenigen Minuten zeigten sich die Auswirkungen der krankheitsbedingten Ausfälle. Zwar lag man kurzzeitig zu Beginn des ersten Satzes in Führung, das Blatt wendete sich aber sehr schnell und man lief die restliche Zeit einem Rückstand hinterher. So endete der erste Satz 10:25 gegen TBO.

Im zweiten Satz versuchten die Osterfelder mit einer taktischen Umstellung eine Änderung herbeizuführen. Absprachefehler und mangelnde Konzentration waren allerdings die Hauptgründe für den schlechten Auftritt im zweiten Satz. Dieser endete 7:25 und bedeutete gleichzeitig Spielgewinn für die Lintorfer.

Trotz dieser Niederlage, zeigten die Osterfelder insgesamt eine ordentliche Leistung, und bewiesen dass sie durch sehr gute Teamleistung und viel Kampfgeist ihre krankheitsbedingte Schwächung teilweise ausgleichen, und einen ersten Erfolg für sich verbuchen konnten

Es spielten: Jansen, Schäfer, Kuhlmann, Köster, Jankoviak, Heffe, Haberstroh

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Mülheim/Oberhausen